Voll die Taschen, fertig, los!

Nachdem Carmen Ende Januar ihren Job beendet hat, war bei mir Mitte des Monats Zeit mich von den Kollegen zu verabschieden. Nach einem erfolgreichen Ausstand standen so langsam die nächsten Aufgaben und Themen an. Wir mussten uns beide noch um ein paar Bank-Geschichten kümmern, damit wir in den USA kein Cash-Flow Problem bekommen und beide mehrere Kreditkarten haben. Von meiner letzten Reise weiß ich noch, dass manchmal die Karte einfach nicht funktioniert und es dann sehr praktisch ist, wenn man noch eine Alternative in petto hat. Außerdem mussten wir uns beide noch um die Krankenversicherung in Deutschland kümmern, da die zwischenzeitlich nicht mehr über den Arbeitgeber läuft.

United hat dann noch unseren Rückflug verschoben, sodass wir 10 Minuten nach unserm Anschlussflug in London erst dort gelandet wären – schlecht. Nach ein bisschen telefonieren in der Hotline fliegen wir nun über Frankfurt zurück und haben beim Abgeben des Autos nun auch etwas mehr Zeit, Carmen bekommt vegetarisches Essen. Top.

Nachdem alle organisatorischen und bürokratischen Hürden genommen waren, ging es so langsam ans Packen. Zum einen an das Ausräumen der Wohnung, die wir für die Zeit untervermieten und zum anderen an das richtige Packen der Ausrüstung und Klamotten für die Reise. Beides kein leichtes Unterfangen, da wir zwischendurch noch zuhause bei den Eltern übernachtet haben und relativ weit denken mussten, damit wir nicht irgendwo mal ohne Unterhose unterwegs sind.

Dann Abschiedsrunde mit Familie und guten Freunden, am Freitag Schlüsselübergabe und heute geht es noch über Köln nach Düsseldorf und am Montag geht der Flieger.

Fliegen werden wir mit drei – eher schweren – Gepäckstücken. Kletterurlaub mit dem Flugzeug ist logistisch nicht so prima, da man eigentlich schon mit nur einem Seil ein wirkliches Gewichtsproblem hat. Wir haben nun eine Tasche mit Kletterequipment, die rund 25kg wiegt inkl. vier Seilen, zig Bandschlingen, Karabinern und anderem Zeug (an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unsere Zauberfeen aus München und dem Remstal die uns gut mit Equipment versorgt haben). Dazu dann noch unsere zwei großen Rucksäcke mit den Klamotten und anderen Reiseutensilien und zwei kleine Rucksäcke mit hauptsächlich Technik (Foto, Laptops, usw.) und Lesekram.

Thema Technik: Damit wir später immer was Gutes zum Campen und Klettern finden haben wir uns mit ein paar coolen Apps ausgestattet:

  • RV Parky: Zeigt Campingplätze in der Nähe an mit Beschreibung der Anlage + Kosten
  • iOverlander: Zeigt offizielle und inoffizielle Campingplätze und schöne Spots an
  • HERE weGo: Offline Navigation die momentan noch kostenlos ist. Kann man sich komplett USA runterladen
  • Locus Map: Kartensoftware in die man eigene Routen und POIs reinladen kann. Hier haben wir die Datenbank von boondocking.com runtergeladen. Das ist auch ein Verzeichnis mit schönen Plätzen zum Wildcampen, die man dann auf der Karte angezeigt bekommt und anfahren kann
  • 27 Crags: Eine App mit der man sich Klettergebiete und Routenbeschreibungen anschauen kann. In der Pro-Version auch offline. Kostet dann ca. 3€/Monat
  • Mountainproject: Kostenlose App mit der man auf die Kletterrouten-Datenbank von mountainproject.com zugreifen kann und sich auf dem Handy sich komplette Regionen offline runterladen kann

Wir sind also erstmal gut ausgestattet.

An dieser Stelle dann auch nochmal vielen Dank für die vielen Glückwünsche, netten Verabschiedungen und Unterstützungen aller Art. Wir hoffen, dass wir dich hier auf unserem Blog ein bisschen an unseren Erlebnissen teilhaben lassen können und nehmen dich mit auf die Reise 🙂

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