Drei Monate kletternundso: Zahlen, Daten, Fakten

Die drei Monate unserer Reise neigen sich dem Ende zu und wir sind am Zusammenpacken und Abschied nehmen, denn morgen geht der Flieger zurück nach Deutschland. In der Zeit hier haben wir so viel Tolles erlebt und gesehen … unglaublich.

Aus geplanten guten 6.000 Meilen wurden am Schluss fast 9.000 Meilen. In den 87 Tagen unserer Reise haben wir an 56 unterschiedlichen Orten übernachtet und dabei 20 National und State Parks besucht. Wir waren die meiste Zeit in der Natur; sind über 150 Seillängen geklettert und haben uns damit den Traum eines „Kletter-Roadtrips“ erfüllt. Weiterlesen

Way to Jushua Tree

Nach den Reviews-Artikeln der letzten Tage, gibt es heute mal wieder etwas Frisches von uns. Nach unserer schönen Zeit im Pinnacles Nationalpark sind wir noch einige Tage an der Küste entlang gebummelt. Abends haben wir am Pismo State Beach auf einem schönen Campingplatz direkt am Meer gehalten. Wir hatten Glück, denn es war Freitagnachmittag als wir ankamen und es gab nur noch wenige Plätze. Weiterlesen

Review: Unsere Apps

So langsam geht es auf das Ende unseres Trips zu .. daher können wir so langsam mal über unsere “Lessons Learned” sprechen und die Erfahrungen, die wir mit unserer Ausrüstung gemacht haben. Im Folgenden ein kleines Feedback über die Apps, die uns auf unserer Reise begleitet haben.

HEREmap (Navigation) – *****
Genial, kostenlos komplette Karten von sämtlichen Ländern weltweit. Was will man mehr. Vor der großen Download-Orgie sollte man den Speicherort auf die SD-Karte umstellen. Die gesamte USA-Karte belegt ca. 4 GB Speicher

 

iOverlander (Free Camping) – *****
Grandiose App. Hat uns viel Geld gespart und wir haben wunderschöne Campingplätze darübre gefunden und auch darin geteilt. Wir werden die App weiterhin benutzen, da iOverlander Campingplätze weltweit sammelt und es auch in Europa viele Spots gibt. Die Datenbank wird außerdem immer komplett runtergeladen, ist also auch offline-tauglich.

RVparky (Campingplätze) – ***
Ganz cool, wenn wir einen „Premium“-Campingplatz gesucht haben. Allerdings ist die Datenbank online und man braucht immer Internet um zu suchen. Es ist aber sehr praktisch, dass man immer direkt den groben Preis des Campingplatzes und eine Bewertung sieht.

REI (National Parks) – ***
Ganz gut um einen groben Überblick über die National-Parks zu bekommen bevor man da ist und die Karten und Wander-Trail-Listen in der Hand hat. Ausserdem werden von einer Redaktion die besten Trails und Orte ausgesucht.

MountainProject (Klettern USA) – *****
Geniale App mit vielen Bildern und Routenbeschreibungen. Ein Must-Have für Kletterer … gibt auch viel in Europa (Italien). Wenn wir für jedes Gebiet immer ein Guidebook gekauft hätten, wären das jedes mal 30-40$ gewesen und nur in den wenigsten Gebieten kann man sich die Kletter-Führer auch ausleihen.

27Crags (Klettern USA) – *
Ähnlich wie Mountain-Project – aber bei weitem nicht so viele Gebiete drin. Die Foto-Topos sind manchmal zwar ganz gut, aber diese gibt es viel zu selten. Dafür, dass man Infos nur mit einem Premium-Abo offline speichern kann, ist die App nicht gut genug. Wir haben das Abo wieder gekündigt.

 

Review: Unsere Packliste

Klar fragt man sich vor einer 3-monatigen Reise vorab, was man alles brauchen wird. So auch wir. Im Rückblick hat sich unsere Packliste als ziemlich gut erwiesen. Wobei wir das eine andere getrost hätten zuhause lassen können. Ein paar andere Dinge dagegen hätten noch auf die Liste gehört. Und so manche „Entdeckung“ hier vor Ort wollen wir auch nicht mehr missen. Für alle die es interessiert daher nachfolgend das große Review unserer Packliste. Weiterlesen

Aus die Maus

Bevor bei den Zuhause-Gebliebenen direkt die Schnappatmung einsetzt: Nein, dieser Titel bezieht sich nicht auf uns, sondern auf unseren blinden Passagier. Da hatten wir im Artikel über die Olympic Peninsula folgenden Absatz geschrieben:

Wir waren wirklich die halbe Nacht wach und haben mit den Stirnlampen alles abgesucht, woher die Geräusche kommen konnten, haben aber nichts gefunden. Nach einer Weile konnten wir es von Ratte / Schlange oder ähnliches immerhin mal auf Wurm oder Falter eingrenzen, so dass es uns am Ende einfach voll egal war und wir irgendwann eingeschlafen sind.

Das war so nicht ganz richtig.

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Große Bäume – Die Sequoias

Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Wir sind leider mittlerweile schon fernab der Halbzeit und steuern auf unsere letzten 20 Tage zu. Verrückt wie schnell die Zeit dann doch vorbeigeht. Wie gut war es daher die letzten beiden Tage mit riesigen und uralten Bäumen zu verbringen, die einen daran erinnern, dass Zeit doch ziemlich relativ ist. Weiterlesen

Yosemite National Park

Mit der Eule zurück in Topform, frisch gewaschenen Klamotten und vollen Vorräten ging es für die nächsten Tage in einen der wohl beeindruckendsten Nationalparks der USA: den Yosemite National Park. Allerdings waren wir nach unserer Tour durch die Bay Area rund um San Francisco so verspätet durch Tanken, Einkaufen und den Feierabendverkehr, dass wir es an diesem Abend gar nicht mehr in den Park geschafft hatten. Also wollten wir bei einem KOA Campingplatz kurz vor dem Park übernachten. Nachdem wir dann allerdings feststellten, dass die Nacht für einen absoluten Minimalzeltplatz dort fast 50$ kostet, sind wir weitergefahren. Und zwar einen halben Kilometer die Straße runter, wo wir es uns auf einem beleuchteten Park & Ride Parkplatz für das Nationalpark-Shuttle bequem gemacht hatten und genau nichts bezahlt haben. Besser so. Tags darauf dann endlich wieder Natur und rein in den Park. Weiterlesen

Redwoods, San Francisco und Silicon Valley

Nach den Smith Rocks ging es Richtung Küste und unsere Vorfreude aufs Meer stieg trotz Regenwetter kontinuierlich an. Wir haben unsere Route hier auch ein kleines bisschen modifiziert: Uns wurde von Freunden und dem Reiseführer nahegelegt auf jeden Fall beim Crater Lake Nationalpark vorbeizuschauen. Nach kurzer Recherche waren wir auch fasziniert von den Bildern.

Crater Lake

Nachdem wir dann aber die aktuellen Webcam Bilder gesehen haben, war dann der nächste Stopp auf unserer Route die Riesenbäume der Redwoods an der Grenze zwischen Oregon und Kalifornien… Weiterlesen

Die Eule

Dank des teilweise regnerischen Wetters der vergangenen Tage gibt es heute mal wieder einen „Behind the scenes“-Beitrag. Wir wurden schon von einigen Freunden zu ein mehr Details über unseren fahrbaren Untersatz gefragt. Daher gibt es heute ein paar Infos zu unserer mittlerweile sehr geliebten Eule.

Der Camper ist ein Ford E-150 – eigentlich ein Lieferwagen, nur eben mit entsprechenden Umbauten. Das Ganze ist auf Basis des Ford F-150 Pickup gebaut. Daher auch ein relativ großer Motor (4.2L V8). Neulich sind wir in einem Industriegebiet mal spaßeshalber auf eine LKW-Waage und staunten dann nicht schlecht, als uns knapp 7.000 Pfund, also fast 3,5 Tonnen angezeigt wurden. Das sieht man entsprechen auch am Spritverbrauch, den wir mit sehr gefühlvollem rechten Fuß auf 12-18l/100km hinbekommen.

Dass nun mittlerweile grob Halbzeit unserer Reise ist, sieht man auch am Van. Mittlerweile haben wir uns gut und effizient eingerichtet und für das Meiste ein festes Plätzchen. Aber schaut selbst, der Reihe nach: Weiterlesen