Redwoods, San Francisco und Silicon Valley

Nach den Smith Rocks ging es Richtung Küste und unsere Vorfreude aufs Meer stieg trotz Regenwetter kontinuierlich an. Wir haben unsere Route hier auch ein kleines bisschen modifiziert: Uns wurde von Freunden und dem Reiseführer nahegelegt auf jeden Fall beim Crater Lake Nationalpark vorbeizuschauen. Nach kurzer Recherche waren wir auch fasziniert von den Bildern.

Crater Lake

Nachdem wir dann aber die aktuellen Webcam Bilder gesehen haben, war dann der nächste Stopp auf unserer Route die Riesenbäume der Redwoods an der Grenze zwischen Oregon und Kalifornien… Weiterlesen

Die Eule

Dank des teilweise regnerischen Wetters der vergangenen Tage gibt es heute mal wieder einen „Behind the scenes“-Beitrag. Wir wurden schon von einigen Freunden zu ein mehr Details über unseren fahrbaren Untersatz gefragt. Daher gibt es heute ein paar Infos zu unserer mittlerweile sehr geliebten Eule.

Der Camper ist ein Ford E-150 – eigentlich ein Lieferwagen, nur eben mit entsprechenden Umbauten. Das Ganze ist auf Basis des Ford F-150 Pickup gebaut. Daher auch ein relativ großer Motor (4.2L V8). Neulich sind wir in einem Industriegebiet mal spaßeshalber auf eine LKW-Waage und staunten dann nicht schlecht, als uns knapp 7.000 Pfund, also fast 3,5 Tonnen angezeigt wurden. Das sieht man entsprechen auch am Spritverbrauch, den wir mit sehr gefühlvollem rechten Fuß auf 12-18l/100km hinbekommen.

Dass nun mittlerweile grob Halbzeit unserer Reise ist, sieht man auch am Van. Mittlerweile haben wir uns gut und effizient eingerichtet und für das Meiste ein festes Plätzchen. Aber schaut selbst, der Reihe nach: Weiterlesen

Legendary Climbing in Smith Rock

Juhuu – wir sind in Smith Rock. Einem der bekanntesten und beliebtesten Klettergebiete der USA mit viel Historie. Hier wurde in den 1960er-80er Jahren das Sportklettern (d.h. Haken sind an der Wand und man muss keine eigenen Sicherungen legen – im Gegensatz zu Trad) in den USA entwickelt und vorangetrieben. Daher gibt es dort einige der legendärsten Kletterrouten und es tummeln sich bis heute noch die großen Kletterer der Welt in diesem Gebiet. Weiterlesen

Regenwald auf der Olympic Peninsula

Nach einem gemütlichen Frühstück am Sonntagmorgen ging es nach drei schönen Tagen in Seattle weiter in der Eule. Nachdem wir noch eine weitere spontane Idee verworfen hatten (die nach Vancouver zu fahren, da wir beide keinen Bock mehr auf Stadt hatten, sondern lieber wieder ein bisschen in die Wildnis wollten) verabschiedeten wir uns von Joe und seinen beiden Katzen und fuhren in Richtung Hafen. Weiterlesen

Im Nordwesten: Seattle, Leavenworth & Vantage

Frisch geduscht und mit vollem Tank hieß unser nächstes Ziel: Seattle, Washington. Auf dem Weg der Coulee Dam, den wir uns noch angeschaut hatten und eine kleine kostenlose Führung mitmachten. Diese war zwar ziemlich kurzweilig, aber konnte leider nicht mit der Führung am Itaipu-Damm zwischen Brasilien und Paraguay mithalten, den wir uns letztes Jahr angeschaut hatten. War aber trotzdem cool. Bevor wir dann wirklich nach Seattle fuhren, gab es noch einen kleinen Abstecher in ein „schönes, deutsches Alpendorf“ namens Leavenworth. Weiterlesen

Into the Wild – Yellowstone und Glacier NP

Obwohl wir bei unserer Routenplanung eher “in den Tag hinein leben“, funktioniert diese meistens wie durch Wunderhand so gut, dass wir immer zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sind. So z.B. am 31. März (Carmens Geburtstag), an dem wir gegen Mittag im Yellowstone National Park ankamen. Der Park gehört zu den Superlativen der US-National Parks: einer der größten, ältesten und mit dem meisten „Promi-Wildlife“ (Grizzly-Bären, Wölfe, Elche … und so). Zudem einzigartige Natur: Schwefelquellen, Wasserfälle, dampfendes Moor… Weiterlesen

Das erste Mal

mit Video | (von Aron) Heute nur ein kurzer Bericht bzw. noch ein nachgereichtes Video zu meiner erster Trad-Route bei Golden – für die, die es interessiert. Das heißt es gab in dieser Route keine gebohrten oder geklebten Haken, sondern die komplette Sicherungskette wurde mithilfe von Klemmgeräten wie Cams oder Keilen selbst hergestellt (siehe Titelbild). Die Schwierigkeit der Route ist mit 5.4 angeben, was einer UIAA 4 entspricht. Aktuell klettere ich im 5.10 Bereich, also war ein ordentliches Sicherheitspolster vorhanden. Das war unerlässlich, da ich nur minimale Erfahrung im Trad bzw. Clean-Klettern habe. Theoretisch müsste im Notfall jede Sicherung in der Lage sein einen Sturz zu halten, wenn es doch mal schiefgeht und man abrutscht oder keine Kraft mehr hat. Weiterlesen

Western Wildlife

We are on the road again! Nachdem wir uns in Golden schon fast häuslich in der ganzen Stadt eingerichtet hatten und den letzten Vormittag in Colorado mit einem kurzen Kletterstopp in Boulder verbrachten, hieß es am Montag „Off we go!“ und das schöne Roadtrip-Feeling stellte sich auch prompt ein. Zunächst ging es erstmal ein gutes Stück Richtung Nordwesten nach Cheyenne / Wyoming.

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Golden City Shuffle

Nachdem wir das letzte Mal von Denver etwas von uns hören lassen haben wurde das Schönwetterfenster leider immer kleiner in Colorado. Daher wurde der ursprüngliche Plan nach Colorado Springs zu fahren wieder spontan verworfen. Dort unten gibt es nämlich hauptsächlich Sandstein, der nach Regen 2-3 Tage trocknen muss bevor er kletterbar wird. Da es Samstag schon ordentlich schüttete und über Nacht sogar ein bisschen Schnee in den Hügeln lag, sind wir von unserem Kletterhallen-Parkplatz die 50m rübergelaufen und waren einfach drinnen klettern. Inklusive Kaffee, Duschen und Yoga-Kurs. Top Tag. Weiterlesen

Umgeroutet

Wie wir vor ein paar Blog-Beiträgen ja bereits erwähnten, haben wir bereits mehr Meilen gesammelt als ursprünglich geplant. Durch die extremen Distanzen und teilweise dann doch eher längeren Anfahrtswege zu den einzelnen Klettergebieten ist das bisher unser einziges „Problem“. Wir haben uns beim Abholen des Autos für das normale Meilenpaket entschieden, das heißt 100 Meilen am Tag. Damit haben wir ein Kontingent von 8.400 Meilen für knapp drei Monate. Das sind 13.500 Kilometer, was erstmal viel klingt, aaaaber …  wir haben bereits über 2.500 Meilen und es scheint nicht wirklich weniger zu werden 🙁 Die Route hatten wir ja schon einmal etwas eingekürzt, als wir beschlossen haben nicht von Küste zu Küste zu fahren, was sich mittlerweile auch als absolut richtig herausgestellt hat. Wir hatten bisher bereits einige Gewaltfahrtage an denen wir eigentlich nicht viel gesehen haben und nur Meilen gemacht haben. Weiterlesen